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Die Feuerzangenbowle

von Heinrich Spoerl
für das Theater bearbeitet von Wilfried Schröder

Inhalt

Die ehrenwerten Herren, Justizrat Fleisch, Bankier Etzel, Apotheker Fröbel und Dr. med. Hellwig sitzen in gemütlicher Runde zusammen und erinnern sich, bei mehreren Gläsern der Feuerzangenbowle, ihrer Schulzeit.
So manche Lausbubenstreiche kommen dabei zu Tage und der Schriftsteller, Dr. Johannes Pfeiffer, kann dabei nicht mitreden. Für ihn klingen diese Erlebnisse höchst unglaubhaft, da er von einem Hauslehrer unterrichtet wurde und nie den Alltag eines normalen Gymnasiums kennengelernt hat. Je mehr sie sich dem köstlichen Getränk hingeben, um so kurioser werden die Ideen und sie beschließen, Pfeiffer als Schüler zu verkleiden und für ein paar Wochen eine „richtige“ Schule besuchen zu lassen.

Als Oberprimaner Pfeiffer in dem Gymnasium angekommen, wird er von dem kauzigen Prof. Crey seinen Mitschülern vorgestellt und Direktor Knauer macht ihn mit der Schulordnung bekannt. Nachdem bei der Witwe Winscheid auch noch die standesgemäße Unterkunft für einen Studenten gefunden ist, kann Pfeiffer sich vollends dem Unterricht widmen.

Die Lehrer bemühen sich, ihren Schülern Mathematik, Erdkunde, Geschichte und Deutsch näher zu bringen, auch die Funktion einer Dampfmaschine steht auf dem Lehrplan. Die Herren Schüler zeigen allerdings wenig Interesse und spielen dem Lehrkörper manch alberne Streiche. Den Chemieunterricht nutzen sie auf ihre Weise und frönen der alkoholischen Gärung. Es scheint unmöglich, die Pennäler zu disziplinierten Menschen zu erziehen.
Im Musikunterricht allerdings, erteilt von Eva, der Tochter des Direktors, werden die sonst so aufmüpfigen Studenten plötzlich lammfromm, so hingerissen sind sie von ihrer Ausstrahlung. Brav und gehorsam sitzen sie in ihren Bänken und warten darauf, von ihrer „Lorelei“ beim Singen dirigiert zu werden.

Die Liebe schleicht sich in Pfeiffers Herz und wird von Eva erwidert. Nun fühlt er sich in seiner Rolle als Student gar nicht mehr wohl und erzählt Eva von seiner wirklichen Identität. Da sie ihm seine Geschichte nicht glaubt, muss er sich etwas einfallen lassen um sie für sich zu gewinnen.
Sein Doppelleben wird zusehends schwieriger, zumal mittlerweile auch noch seine extravagante Verlobte Marion angereist ist, um ihn zur Abreise zu zwingen.
In dieser mittlerweile total verfahrenen Situation gibt es für Pfeiffer nur einen Ausweg. Mit einem Geniestreich versucht er seinen Rausschmiss zu provozieren.
Doch sein geplanter „Unterricht“ scheint in einer Katastrophe für das ganze Gymnasium zu enden, da just in seiner „Chemiestunde“ die Frau Oberschulrat unerwartet zur Inspektion kommt. 

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