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Der Gwissenswurm

von Ludwig Anzengruber
in einer Fassung von Oliver Heinz Karbus

 

Ein „Schlagerl“ hat ihn getroffen, den reichen Bauern Grillhofer. Seit diesem „Fingerzeig Gottes“ hadert der kinderlose Witwer mit seinem Leben. Vor wenigen Monaten noch war er der fleißigste und lustigste Mensch auf seinem eigenen Hof. Jetzt plagen ihn Traurigkeit und Selbstvorwürfe.

Der einzige Verwandte, der Trost für ihn findet, ist sein Schwager Dusterer. Wohl wissend, dass dieser mit seinem gottgefälligen Wesen nur seinen eigenen Vorteil im Auge hat, lässt er sich von ihm zusehends ins Gewissen reden. Dusterer wird nicht müde, Grillhofer daran zu erinnern, welch schwere Sünde er vor fünfundzwanzig Jahren mit seinem Ehebruch auf sich geladen hat. Einzig durch Reue, Bußfertigkeit und dem Verzicht auf irdische Güter könne er seinen „Gwissenswurm“ besiegen. Und als ob es nicht schon genug Erbschleicher gäbe, kommt auch noch eine junge Magd auf den Hof, die ein Geheimnis mit sich trägt.

Anzengruber gelang mit dieser tiefgründigen Komödie ein höchst unterhaltsames Volksstück von zeitloser Gültigkeit. 

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