Inhalt des Stücks
Komödie von Oliver Heinz Karbus nach einer Idee von Gábor von Vaszary
Bei Familie Schneider hängt der Haussegen schief – ein Ehegewitter braut sich zusammen. Schuld an dem Dilemma ist ein verdächtiger Liebesbrief:
„Geliebter, noch brennen Deine Küsse auf mir und schon vergehe ich vor Sehnsucht. Heute werde ich die ganze Nacht von Dir träumen… “
Mathematiklehrer Stieglitz ist außer sich, als er diese leidenschaftlich geschriebenen Zeilen bei Klara Schneider, der Tochter des Hauses, findet. Er droht mit Schulverweis. Doch Klara weiß sich mithilfe von Marie, der Haushälterin, zu helfen.
Unglücklicherweise entdeckt Klaras Mutter Lili den Brief und verdächtigt ihren Mann Felix der Untreue. Felix, kein Kind von Traurigkeit, versucht mit allen Mitteln, ihren Verdacht zu entkräften. Lilis Mutter fordert die sofortige Scheidung ihrer Tochter, nicht zuletzt, weil ihr der ungeliebte Schwiegersohn schon lange ein Dorn im Auge ist.
Felix weiß kaum noch, wie ihm geschieht, und bittet seinen Freund Paul, Lili und ihre Mutter davon zu überzeugen, dass das Corpus delicti nur durch Zufall bei Felix gelandet ist und eigentlich ein Brief von seiner Braut an ihn, also an Paul ist.
Eine Ausrede bedingt die andere, die Verstrickungen, Ausflüchte und Lügen nehmen kein Ende, und wer am Schluss noch den Über- oder den Durchblick hat, an dem ist eine Psychologin, ein Detektiv oder beides verloren gegangen.
Hintergründe
Der ungarische Schriftsteller und Drehbuchautor Gábor von Vaszary veröffentlichte das Stück im Jahr 1944 unter dem Titel „Bubus“.
Im Jahr 1952 wurde diese Moralposse unter dem Namen „Wir werden das Kind schon schaukeln“ mit Heinz Rühmann und Theo Lingen verfilmt.
Oliver Heinz Karbus hat dieses Stück vom Dachboden der Komödienliteratur völlig entstaubt und zu einer Verwechslungskomödie par excellence umgeschrieben, die einen turbulenten, zwerchfellerschütternden Theaterabend verspricht.
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